CT - Computertomographie bei Hunden, Katzen und Heimtieren

Präzise Diagnosen durch modernste bildgebende Untersuchungsverfahren.

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"CT in der Kleintierklinik Dr. M. Mihaljevic"  an.

Prinzip der Computertomografie

Bei der Computertomographie (CT) handelt es sich um ein röntgenologisches Untersuchungsverfahren, bei dem der gesamte Körper schichtweise dargestellt werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Röntgenbildern liegt der Vorteil dieses Untersuchungsverfahrens in der überlagerungsfreien Darstellung beliebiger Körperschichten. Die Folge ist eine deutlich verbesserte diagnostische Aussagekraft und

 

Planungsmöglichkeit bei komplizierten operativen Eingriffen. Als eine der ersten deutschen privaten Kleintierkliniken setzen wir dieses innovative bildgebende Untersuchungsverfahren schon seit 1998 routinemäßig ein. Dabei verwenden wir ein für tiermedizinische Zwecke umgerüstetes humanmedizinisches CT-Gerät der neuesten Generation (Asteion S4).

Indikationen einer CT-Untersuchung

Eine CT-Untersuchung ist immer dann indiziert, wenn konventionelle Untersuchungsverfahren wie Röntgen und Ultraschall keine eindeutige Diagnose zulassen. Ein wichtiges Einsatzgebiet ist die Tumordiagnostik, aber auch bei der Diagnose von Bandscheibendegeneration und -vorfällen eröffnet die CT völlig neue Perspektiven. Die CT ermöglicht die exakte Darstellung von Weichteil und Knochengeweben in beliebigen Schichten. 

Indikationen für CT-Untersuchungen sind Erkrankungen folgender Körperregionen:

  • Gehirn und Rückenmark
  • Schädel und Wirbelsäule
  • Nasen- und Stirnhöhlen
  • Brustkorb und Lunge
  • Bauchhöhle (Nebenniere, Bauchspeicheldrüse, Magen und Dünndarm)
  • Beckenhöhle (Prostata, Dickdarm)
  • Hals (Schilddrüse und Nebenschilddrüse)
  • Gelenke (Osteochondrosen, PCM, PA)
  • Zahnfehlstellungen bei Nagetieren

Wie läuft eine CT-Untersuchung in unserer Klinik ab? 

Zunächst sollten Sie oder Ihr Haustierarzt mit uns einen Termin zur CT-Untersuchung vereinbaren. Da für CT-Untersuchungen bei Tieren i.d.R. eine Sedation notwendig ist, sollte der Patient am Tag der Untersuchung nüchtern sein (trinken ja, essen nein!). Erst nach einer Allgemeinuntersuchung mit Prüfung der Lungen und Kreislauffunktion wird der Patient sediert. Nachdem ein Venenzugang gelegt worden ist, wird dem Patienten ein Kontrastmittel verabreicht (optional), welches sich bevorzugt in stark durchbluteten Geweben (Leber, Lunge, Nieren) aber auch in Tumoren anreichert und über die Nieren und Harnblase

in kürzester Zeit ausgeschieden wird. Auf diese Weise können auch kleinste Organe wie die Hypophyse und die Nebennieren identifiziert sowie eventuelle tumoröse Entartungen vom Normalgewebe unterschieden werden. Unmittelbar nach der eigentlichen CT-Untersuchung in der „Röhre“ (Dauer 1-3 Minuten) kommt der Patient in den Aufwachraum, wo er unter kontrollierten Bedingungen bis zum Aufwachen beobachtet wird. Alternativ kann der Patient mit einem Gegenmittel sofort nach der Untersuchung geweckt werden. Abschließend wird der untersuchende Tierarzt die Befunde mit Ihnen und gegebenenfalls mit Ihrem Haustierarzt/-ärztin persönlich besprechen.

Ihr Ansprechpartner

für diesen Bereich: Dr. Michael Mihaljevic

Informations-Material

Hier erhalten Sie alle Informationen zu diesem Thema in unserer Info-Broschüre als PDF-Dokument zum Download.

CT- und MRT-Atlas des Hundes

Dr. Michael Mihaljevi? ist Autor vieler Publikationen sowie Herausgeber des aktuellen Lehrbuches für CT-Untersuchungen bei Kleintieren (Parey Verlag, Stuttgart).

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